Die Beleuchtung in diesem Clip ist ein Kunstwerk für sich. Das harte Licht auf dem Protagonisten in der Menschenmenge erzeugt eine beklemmende Atmosphäre. Später, wenn sich die beiden Hauptfiguren nahekommen, wird das Licht weicher. Kuss der Bestie versteht es, Stimmungen visuell zu erzählen, ohne viele Worte zu benötigen.
Die Nahaufnahmen der Gesichter sind intensiv. Besonders der Blick der Frau, als sie den Oberkörper des Mannes sieht, verrät so viel innere Zerrissenheit. Ist es Angst oder Faszination? Diese Nuancen machen Kuss der Bestie so spannend. Man möchte einfach wissen, was als Nächstes passiert, wenn die Kontrolle verloren geht.
Wer dachte, es gäbe nur Action, wird durch die romantischen Momente überrascht. Die Chemie zwischen den Charakteren ist spürbar, selbst wenn Blut spritzt. Die Szene unter dem roten Mond mit der Absperrung deutet auf großes Unheil hin. Kuss der Bestie mischt Genres gekonnt und hält den Zuschauer ständig auf Trab.
Von der ersten Sekunde an zieht einen dieser Clip in den Bann. Das Grinsen des blutigen Mannes verfolgt einen noch lange. Doch dann diese sanften Momente der Zweisamkeit... ein echter emotionaler Rollercoaster. Kuss der Bestie zeigt, dass Monster auch ein Herz haben können, oder vielleicht gerade deshalb so gefährlich sind.
Die Szene mit dem blutverschmierten Lachen ist pure Gänsehaut! Der Kontrast zur zarten Romanze zwischen dem silberhaarigen Muskelprotz und der Dame im weißen Hemd ist extrem. In Kuss der Bestie wird diese emotionale Achterbahnfahrt perfekt eingefangen. Man fiebert mit, ob die Liebe stärker ist als der Wahnsinn.